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aha!2.0 Publikation Endergebnisse

Die Endergebnisse des Lebensstilinterventionsprogrammes aha!2.0 wurde in der Fachzeitschrift "Diabetologie Nr. 14 von 2019" veröffentlicht und kann hier eingesehen werden. 

Gehen erhöht die Lebenserwartung

Mit Pedometern  (Schrittzählern), Fitnessarmbändern und Handy-Apps  fällt es leicht, die täglichen Schrittzahlen und damit  die Intensität der Bewegungen zu erfassen.  

Eine Beobachtungsstudie 1.) bei 4840 US-amerikanischen Erwachsenen mit einer Nachbeobachtungszeit von durchschnittlich 10 Jahren hat gezeigt, dass zwischen der Gesamtzahl der täglich absolvierten Schritte und der Gesamtmortalität eine starke Assoziation besteht:  Bei Menschen mit weniger als 4000 Schritten pro  Tag betrug  die Mortalität in der Studie  77 pro  1000 Personenjahre. Für die Menschen, die mehr als 12000 Schritte pro Tag erreichten,  lag die Mortalität  unter 5 pro  1000 Personenjahre.

 

 

Die nicht-adjustierte Gesamtmortalität  pro 1000 Personenjahre  betrug:

  • 76,7 bei weniger als 4000 Schritten / Tag
  • 21,4 bei 4000 – 7999 Schritten
  • 6,9 bei 8000 – 11999 Schritten und
  • 4,8 bei mindestens 12000 Schritten

Die Empfehlungen vieler Fachgesellschaften, wonach  es sinnvoll ist, möglichst 10000 Schritte am Tag anzustreben, werden durch die im JAMA veröffentlichte Studie eindrucksvoll bestätigt. Die Benutzung der kleinen „Fitnessstudios“ am Handgelenk oder in der Tasche kann also nachhaltig die Gesundheit fördern.

1.) Saint-Maurice PF, Troiano RP, Bassett DR Jr, et al. Association of Daily Step Count and Step Intensity With Mortality Among US Adults. 2020;323(12):1151–1160. doi:10.1001/jama.2020.1382.

Diabetesprävention in S.-H. - Resümee vor der Wahl und Persepktiven nach der Wahl

Seit 2011 treffen sich Abgeordnete und Experten der Diabetesszene in Schleswig-Holstein zum Austausch, um die Versorgungs - und Präventionssituation im Land zu diskutieren und zu verbessern. Nach wie vor ist Diabetes Typ 2 die Volkskrankheit, die Anzahl der Neuerkrankungen steigt bedrohlich weiter. Diese Veranstaltung dient dazu, ein Resumee zu ziehen über das bisher Erreichte und weitere Aufgaben im Versorgungs- und Präventionsbereich zu entwickeln. Dr. Carsten Petersen war zu diesem Treffen eingeladen und stellte die die Entwicklung der Landesrahmenbedingungen nach Vorgabe des Bundespräventionsgesetzes in Bezug auf Diabetes mellitus Typ 2 dar. 

foodwatch Marktstudie Erfrischungsgetränke

foodwatch hat in einer großen Marktstudie fast 500 verschiedene sogenannte Erfrischungsgetränke auf ihren Zuckergehalt untersucht. Fast 60% enthalten zuviel Zucker! Die ganze Studie finden Sie unter:

https://www.foodwatch.org/de/informieren/zucker-fett-co/aktuelle-nachrichten/marktstudie-jedes-zweite-erfrischungsgetraenk-ueberzuckert/

aha! in der parlamentarischen Gesellschaft

Am 22. Juni 2016 hatte Herr Dr. Petersen zum zweiten Mal die Möglichkeit, das Schleswig-Holsteinische Diabetes-Präventionsprogramm aha! ab-heute-anders in der parlamentarischen Gesellschaft in Berlin vorzustellen. aha! 2.0  läuft jetzt knapp zwei Jahre, das bedeutet, dass viele Teilnehmer das 15 monatige Programm erfolgreich absolviert haben Die erfreulichen Ergebnisse konnten in einer Zwischenbilanz präsentiert werden gefolgt von einer angeregten Diskussion.